Zur Iran-Berichterstattung

Die transatlantische Berichterstattung zum Iran-Konflikt erscheint auf den ersten Blick uneinheitlich und widersprüchlich. Dies hat folgenden Grund.

Das Iran-Abkommen von 2015 wurde von Vertretern des US Council on Foreign Relations (CFR) ausgehandelt, an der Spitze CFR-Vertreter John F. Kerry. US-Präsident Donald Trump hingegen hat das Iran-Abkommen – ebenso wie die CFR-Prestigeprojekte TTIP und TPP – annulliert.

Aus Sicht des CFR und CFR-konformer Medien, insbesondere auch in Europa, war dies eine schlechte Entscheidung: der CFR bevorzugte im Iran-Konflikt eine diplomatische Lösung. Lediglich aus Sicht dezidiert pro-israelischer Akteure und Medien war dies eine wünschenswerte Entscheidung.

Die Liquidierung des legendären Generals der iranischen Jerusalem-Brigaden, der den Kampf gegen amerikanische Proxykräfte in Syrien, Irak, Libanon, Jemen und Afghanistan führte oder koordinierte, ist rein militärisch betrachtet zunächst…..

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