Trump droht Irak und bereitet US-Truppen auf Abzug vor

Hunderttausende, iranische Medien sprechen von Millionen sollen an der Trauerfeier des von den USA getöteten Kommandanten Soleimani in Teheran teilgenommen haben. Bild: IRNA

Die Situation in der Region eskaliert, womöglich sollte die Ermordung von Soleimani eine Annäherung von Iran und Saudi-Arabien verhindern

Nachdem das irakische Parlament – unter Abwesenheit der kurdischen und sunnitischen Abgeordneten – eine Resolution angenommen hat, die die Regierung auffordert, den Abzug ausländischer Truppen, also vor allem der US-Truppen, in die Wege zu leiten, reagierte US-Präsident Donald Trump in gewohnter Weise und dürfte damit weiteren Boden im Irak verloren haben. Wenn das nicht auf freundliche Weise geschehe, “werden wir sie mit Sanktionen belegen, wie sie sie noch nie gesehen haben. Das wird die iranischen Sanktionen zahm erscheinen lassen.”

Man habe etwa einen sehr teuren Luftwaffenstützpunkt im Irak gebaut, der Milliarden von Dollar gekostet hat: “Wir werden nicht gehen, bevor sie uns das nicht zurückgezahlt haben.” Sollten die USA wie schon einmal im Dezember 2011 ihre Truppen abziehen müssen, wenn Erbil sich nicht dagegenstellt, würden sie nicht nur den Irak iranischen Interessen überlassen, sondern auch den Einfluss auf Syrien verlieren, wenn sich die Beziehungen zur Türkei nicht deutlich verbessern oder verstärkt Jordanien und Israel herangezogen werden können. Trump zündelte damit weiter, während im Iran Hunderttausende den getöteten al-Quds-Kommandeur betrauerten und Rache forderten.

Amerikanischer Staatsterrorismus

Die “gezielten Tötungen” von Führern und Mitgliedern von…..

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