Die Grünen und das Fracking-Gas – Die Grünen sind der verlängerte Arm der USA im Deutschen Bundestag

Bild: Heinrich-Böll-Stiftung via Wikimedia Commons

Die Grünen sind der verlängerte Arm der USA im Deutschen Bundestag. Das zeigt sich immer wieder, jetzt auch beim Fracking-Gas. Im Interesse des Umweltschutzes sollten sie den Kauf dieses dreckigen Gases ablehnen. Aber als „Freunde der USA“ fällt ihnen immer wieder etwas ein, um den Verkauf dieses teuren Gases in Deutschland und Europa möglich zu machen.

Jetzt ist der grünen Co-Vorsitzenden Annalena Baerbock etwas neues eingefallen. Wir haben „mit dem russischen Prestige-Projekt Nordstream 2 ein nicht unerhebliches Druckmittel in der Hand“, sagt sie, um Putin zur Räson zu bringen. Schließlich unterstützten die Russen die Bombenangriffe des syrischen Diktators Baschar al-Assad in der Region um Idlip. Dort haben sich die von den USA und ihren arabischen Freunden hochgerüsteten Dschihadisten festgesetzt.

Auffallend ist, dass Annalena Baerbock und viele Grüne im „US-Prestige-Projekt Fracking-Gas“ kein Druckmittel gegen die Bombardements der USA in mehreren Ländern und ihren völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg sehen. Obwohl sie sich als „Menschenrechtspartei“ stilisieren, weigern sie sich immer wieder, den Staat an den Pranger zu stellen, der mit Waffenlieferungen, Handelskriegen, verdeckten Kriegen, Drohnenkriegen und Bombenkriegen für die meisten Menschenrechts-Verletzungen verantwortlich ist und die Welt terrorisiert.

Baerbock steht hier in der Tradition von Joschka Fischer, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass sich Deutschland am völkerrechtswidrigen Jugoslawien-Krieg beteiligte. Mittlerweile ist er Senior Strategic Counsel der Beraterfirma von Madelaine Albright, der ehemaligen US-Außenministerin, die glaubt, dass die US-Sanktionen gegen den Irak, die zum Tod von 500.000 Kindern führten „den Preis wert“ waren. Baerbock hat es bisher nur zur Mitgliedschaft im German Marshall Fund und im Transatlantik-Beirat der US-freundlichen Heinrich-Böll-Stiftung gebracht – aber sie steht ja erst am Anfang.  Oskar Lafontaine

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