Syrien: Keine Zusammenarbeit mit neuen Ermittlungs-Teams der OPCW

Das systematische Hintergehen Syriens im Bezug auf Ermittlungen zum Einsatz chemischer Waffen hat Konsequenzen.


In einem Interview bei Kamal Khalaf von al-Mayadeen kündigte der stellvertretende syrische Außenminister Faisal al-Mekdad an, sich einer Zusammenarbeit mit dem neu gebildeteten Ermittlungs-Teams der OPCW zu verweigern. Er begründete dies unter anderem damit, dass selbst von den Mitgliedsstaaten der OPCW die Legitimität für diese Team mehrheitlich nicht anerkannt wurde. Doch gibt es da noch mehr.


Der Reporter von al-Mayadeen leitete mit den jüngst bekannt gewordenen Fälschungen im OPCW-Abschlussberichts zu den Ereignissen in Douma (1) ein.

Die OPCW ist zum wiederholten Male in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, nachdem sich gezeigt hat, dass im Umfeld der Untersuchungen zu den angeblichen Vorfällen mit Giftgas in Douma, im syrischen Ost-Ghouta, von Anfang an manipuliert und gefälscht wurde (2). Das ist umso schwerwiegender, als Großbritannien, Frankreich und die USA die Ereignisse um…..

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