Die CIA und die uighurischen Dschihadisten

Der Präsident des Uigurischen Weltkongresses, Dolkun Isa, und der türkische Ministerpräsident Binali Yildrim am 16. Februar 2018 in München.

Die Xinjiang-Papiere, die am 16. November 2019 von der New York Times veröffentlicht wurden, wurden im Westen als Plan interpretiert, die uighurische Kultur in China zu unterdrücken [1]. Diese Dokumente, die auf Chinesisch verfasst sind, bleiben für westliche Menschen schwer zugänglich. In Wirklichkeit schützt China die uighurische Kultur, toleriert die muslimische Religion, bekämpft aber Terrorismus und Separatismus des Uigurischen Weltkongresses (WUC).

China hat bereits zahlreiche Studien veröffentlicht [2] die ihre Politik rechtfertigen.

Die von der New York Times enthüllten Dokumente bezeugen den Wunsch der chinesischen Regierung, den zivilen Frieden mit allen Mitteln aufrechtzuerhalten. Präsident Xi rief die Sicherheitskräfte auf, gegenüber den Terroristen “absolut gnadenlos” zu sein. Tatsächlich steht er einer mächtigen Organisation gegenüber, dem Uigurischen Weltkongress, der von der CIA während des Kalten Krieges gegründet wurde und die die US-amerikanische Tageszeitung vorgibt, für friedlich zu halten.

Nun hat aber der Uigurische Weltkongress, mit Sitz in München, die Verantwortung für zahlreiche tödliche Anschläge in China übernommen. Darüber hinaus hat diese Organisation Tausende Kämpfer geschickt, um in Syrien mit Hilfe der Türkei zu trainieren [3]. Mehr als 18000 uighurische Dschihadisten haben die Stadt al-Zanbaki (Gouvernement Idlib) übernommen, wo sie von der Lebensmittel- und Gesundheitslogistik von O”NG” aus Deutschland und Frankreich profitieren.

Die uighurischen Dschihadisten haben jetzt viel Unterstützung in Europa. So fand vom 7. bis 9. Dezember 2019 in Brüssel ein dreitägiges Seminar statt, an dem Lobbyisten hinter verschlossenen Türen in Brüssel versammelt wurden, gefolgt von einer Konferenz im Europäischen Parlament unter dem Vorsitz des französischen Europaabgeordneten Raphael Glucksmann und des Präsidenten des World Uyghur Congress, Dolkun Isa, am 10. Dezember.

Übersetzung
Horst Frohlich

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