Wie Forsa beim Manipulieren einer Umfrage gegen die neue SPD-Führung erwischt wurde

Am 7. Dezember, parallel zum SPD-Parteitag, lieferte das Institut Forsa mit einem spektakulären Umfrageergebnis einen medialen Tiefschlag für das neue, vom Establishment sehr ungeliebte Führungsduo Esken/Walter-Borjahns. Nur noch 11 Prozent würden danach SPD wählen. Dumm nur für Forsa, dass versehentlich unschöne Details zu den Methoden öffentlich wurden, die diesem Ergebnis zugrunde liegen.

Auch andere Ergebnisse der Umfrage gingen durch die Medien, etwa dass nur noch 3% der SPD zutrauen würden, am Besten mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden. Wenn bei einer solchen Frage 57 Prozent keine Partei angeben, dann ist die Frage offenkundig anders gemeint als sie verstanden wird. Gefragt wurde ja nicht…..

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