Trump: « Bringt mir den Kopf von Luis Obrador» Ein «Krieg gegen Drogen», um «Mexiko zu schützen»?

Das ist alles so ungeheuerlich, dass man sich kaum es niederzuschreiben traut. In keinem unserer westlichen Länder ist heute nur eine Spur von Demokratie zu finden. Wo sie hie und da dennoch auftaucht, steht sofort ein Heer von Zensoren, Juristen und Polizisten und nötigenfalls sogar das Militär bereit. Mit welchem Vergnügen sie auf das Volk eindreschen, mit ‘harmlosen’ Gummigeschossen auf die Augen zielen, mit Gaskanistern die Schädel knacken. Die Reste der Demokratie müssen zertreten werden, sie sind eine Gefahr für die regierenden Gesetzesbrecher. Und jene Länder, in denen wahrhaftige Demokratie zu finden ist, wie Venezuela, Bolivien, in Kuba und China werden mit Jauche überschüttet, dass sich unsre braven Bürger die Nase zuhalten müssen. Sie klatschen Beifall, wenn nun in dem andischen Hochland von Bolivien wieder die Indios niedergeknüppelt und erschossen werden wie schon vor 500 Jahren. Und ihr könnt Gift darauf nehmen, dass jetzt in der CIA, der NSA, der NED schon zahllose Figuren daran arbeiten, wie sie in Mexiko den Obrador (deutsch: der Arbeiter) am besten aus dem Wege räumen können.

15 Tage nachdem der bolivianische Präsident Morales in einem von den USA unterstützten Militärputsch gestürzt und ihm am 12. November in Mexiko Asyl gewährt wurde, kündigte der amerikanische Präsident Trump seine Absicht an, Krieg gegen Mexiko zu führen. Sobald Morales in Mexiko-Stadt ankam, reagierten die Amerikaner, indem sie den Putsch offen unterstützten und sogar leugneten, dass es ein Putsch war, sondern ein Fortschritt für die Demokratie….

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