Christine Lagarde – Die neue Chefin der EZB | Segen oder Fluch für den Euro?

Die Europäische Zentralbank (EZB) gehört wie der Internationale Währungsfonds (IWF) zu einem bedeutenden Instrument des Finanzmarkts. Wer sitzt am Steuer dieser Institution? Wir haben die neue EZB-Chefin Christine Lagarde unter die Lupe genommen.

Christine Lagarde ist in der globalen Elite keine Unbekannte. Die ehemalige Wirtschaftsministerin Frankreichs wechselte von der Politik in die Hochfinanz. Als Ministerin verjubelte sie in einem Rechtsstreit Millionen an Steuergeldern im Prozess mit dem Adidas-Aktionär Bernard Tapie.

Nicht nur deshalb ist die Französin umstritten, sie ist auch die erste Nicht-Ökonomin an der Spitze der EZB. Die Geldpolitik der EZB will sie fortsetzen. Negativzinsen als versteckte Steuer werden von Kritikern befürchtet.

Sparen bringt nichts. Die heimliche Befürchtung vieler Bürger hat ihre Ursachen auch in der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Diese wurde maßgeblich von Mario Draghi eingeführt, Vorgänger von Christine Lagarde.

Aus dieser quasi Null-Zins Politik könnte bald gar eine Minuszins-Politik werden. Ein solcher Negativzins wäre eine versteckte Steuer, weil der Sparer noch dafür zahlen müsste, Geld auf dem Konto zu haben.

Mit Christine Lagarde hat es eine äußerst umstrittene Person an die Spitze der EZB geschafft. Es bleibt also wohl dabei: Sparen bringt nichts, schlimmer wohl, es könnte bestraft werden.

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