Betonbunker im Pazifik bricht auf – Atommüll droht, den Ozean zu verseuchen

50 Zentimeter dick ist die Kuppel, die den Atommüll auf Runit Island abschirmt – fraglich ist, wie lange noch.Bild AFP

Seit dem Kalten Krieg lagern die USA Atommüll in einem Betonbunker auf den Marshallinseln. Der droht nun den Ozean zu verseuchen – Schuld ist der Klimawandel.

Aus der Vogelperspektive sieht Runit Island zunächst nach einem Paradies aus: Türkisfarbenes Meer, der Sand so weiß, dass einem die Augen brennen. Doch das spärlich bewachsene Eiland – eine von 40 Inseln des Eniwetok-Atolls, das zum pazifischen Inselstaat der Marshallinseln gehört – beherbergt auch eine untertassenförmige Betonstruktur mit etwa hundert Metern Durchmesser. 

In diesem „Bunker“ lagern die USA seit Ende der 1970er Jahre Atommüll. Insgesamt befinden sich auf Runit Island 85 000….

Kommentare sind geschlossen.