Eine Entwicklungshilfe-Industrie, die davon lebt, dass die Armut nicht endet

FASSADENKRATZER

Immer wieder finden sich Eskimos, die den
Afrikanern sagen, was sie zu tun haben.“
                                          Stanislaw Jerzy Lec

Auch die zahlreichen Organisationen, die seit Jahrzehnten Entwicklungshilfe-Projekte vor Ort durchführen, haben nicht für eine grundlegende Verbesserung der Armut gesorgt. „Das Gift der guten Gaben“ bewirkt offensichtlich das Gegenteil von Entwicklung. Aber eben dies sorgt dafür, dass die Organisationen nicht überflüssig werden und von der Entwicklungshilfe selber weiterhin profitieren. So hat sich, wie der langjährige deutsche Botschafter in Afrika Volker Seitz beklagt, eine riesige Industrie eingerichtet, die von der derzeitigen Entwicklungshilfe lebt und quasi Selbstzweck geworden ist.

Zentrale Organisation für die internationale praktische Entwicklungshilfe vor Ort ist für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), eine….

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