Wie Überwachung und Propaganda in der “Freien Welt” funktionieren

Von Brian Cloughley

Übersetzung©: Andreas Ungerer

Ein Bloomberg-Bericht vom 22. Oktober war prägnant und kompromißlos, als er Rußland zum Überwachungsstaat erklärte. Rückblickend auf die guten alten Tagen des Kalten Krieges, wie dies von den von den westlichen Medien zunehmend praktiziert wird, schrieb Bloomberg: „Die vierte von 10 Grundregeln, die westliche Spione befolgten, als sie versuchten, die russische Hauptstadt während des Kalten Krieges zu infiltrieren – dreh Dich niemals um, weil Du nie allein bist – ist aktueller denn je. In diesen Tagen werden dort nicht nur Ausländer ausspioniert, sondern auch alle 12.6 Millionen Moskauer. Moskauer Behörden haben die vergangenen Jahre mit der systematischen Aufbau einer der weltweit umfangreichsten Videoüberwachungsoperationen verbracht. Das aus 200.000 Kameras bestehende öffentlich-private Netzwerk zeichnet jährlich 1,5 Milliarden Stunden an Beweismitteln auf, auf die 16.000 Regierungsangestellte, Geheimdienstbeamte und Mitarbeiter der Exekutive zugreifen können.“

Erschreckend, könnte man meinen. Das scheint direkt Orwells 1984 zu entspringen, wozu sich die Welt nach dieser dystopischen Prophezeiung entwickeln könnte, in der, wie eine Beschreibung hervorhebt, Sie das Gesicht von Big Brother, des symbolischen Staatsführers, „schweigend von Plakaten und Werbetafeln aus anstarrt. Seine Allgegenwart erschafft die Gegenwart eines all-sehenden Auges. Die Vorstellung, daß es ständig alles beschattet schafft eine Art sozialer Ordnung. Nun wird niemand mehr Die Partei kritisieren – weil Big Brother is watching you (der Große Bruder Dich beobachtet). Vergiß das nicht.“ Das ist das erschreckende Bild, welches Bloomberg von Moskau malt, wo sich angeblich 200.000 Videokameras befinden. Und warten Sie auf die nächste Phase, in der Big Brother Sie lachen hören wird.

Dem westlichen Ansatz entsprechend, wird die Überwachung in anderen Städten kaum erwähnt…….

Kommentare sind geschlossen.