Macron warnt im Economist vor Weltkrieg und dem Zusammenbruch der Nato

Internationale Bündnisse, die für den Weltkapitalismus unverzichtbar sind, zerbrechen erneut an unlösbaren Konflikten zwischen den imperialistischen Mächten, wie sie im zwanzigsten Jahrhundert zu zwei Weltkriegen geführt haben. Das ist die Kernbotschaft eines langen und zutiefst pessimistischen Interviews, das der britische Economist mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron geführt hat. Das Interview enthält Aussagen, die für einen französischen Präsidenten geradezu beispiellos sind. So erklärte er, das Nato-Bündnis zwischen Amerika und Europa sei gestorben.

Als Erstes äußerte Macron sein Befremden über die internationale Lage und seine Frustration über die Politik der USA: „Ich versuche, klarzusehen, aber schauen Sie sich an, was auf der Welt passiert. … Vor fünf Jahren wäre das undenkbar gewesen. Dass wir uns so mit dem Brexit verausgaben; dass Europa nur unter so großen Schwierigkeiten vorankommt; dass unsere Verbündeten in Amerika uns so schnell bei strategischen Fragen im Stich lassen – das hätte niemand für möglich gehalten.“

Macron betonte die Gefahr eines Weltkriegs und ließ…..

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