Ecuadors Regierung versucht Gewalt zu verschleiern

Beim Landesstreik vor einem Monat sind im Andenstaat hunderte DemonstrantInnen teilweise schwerverletzt worden, auch durch Schusswaffen. Mindestens elf wurden getötet. Es sind Fakten, die die Regierung ignoriert. Gespräche mit ÄrztInnen, JuristInnen, Freiwilligen und Verletzten im Spital zeigen: das repressive Vorgehen von Polizei und Militär war unverhältnismässig.

Edgar César Yucailla Álvarez: Erschossen

6. November 2019, Quito. – Als wir Edgar Yucailla vor zwei Wochen im Krankenhaus besuchten, war er wach und bewegte ein wenig seinen rechten Arm und sein rechtes Bein. Sein Kopf war mit einem weissen Verband umwickelt und die KrankenpflegerInnen hatten ihm Windeln angezogen. Der Präsident einer kleinen Organisation für kollektive….

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