Bald müssen Sparer Banken retten

Deutsche Bank / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/frankfurt-nacht-deutsche-bank-4495552/Deutsche Bank / Quelle: Pixabay, lizenezfreie Bilder, open library: https://pixabay.com/de/photos/frankfurt-nacht-deutsche-bank-4495552/

Wenn das von der Politik geplante Einlagensicherungssystem gilt, sollte man sich überlegen, wie viel Geld man noch auf dem Konto noch liegen lassen will.

 

Exklusives Kapitel aus dem Buch
„Der größte Crash aller Zeiten“

Das wichtigste Gesetz der letzten Jahre heißt SAG, Sanierungs- und Abwicklungsgesetz, und der Name ist Programm. Dieses Gesetz ist leise und ohne große Medienpräsenz am 1.1.2015 in Kraft getreten und hat 176 schwer lesbare Paragraphen. Die Verabschiedung im Bundestag erfolgte vor annähernd leerem Plenum zu fortgeschrittener Stunde ohne Aussprache. Es entstand aus den Lehren der Finanzkrise 2008. Damals musste der Staat mit Garantien und Milliarden an Steuergeldern die Hypo Real Estate verstaatlichen, Aktionäre enteignen und die Commerzbank stützen.

Mit dem SAG wäre es anders gelaufen. Man hätte die Aktien der Bank, aber auch alle Kontoguthaben teilweise entwerten oder sogar ganz auf null setzen können (nach § 89 SAG). Gehen wir mal davon aus, dass die Einlagensicherung noch funktioniert hätte (was bei einer so großen Bank schon mehr als unwahrscheinlich ist, auch die Sicherungstöpfe der Banken beinhalten lediglich 6,9 Milliarden Euro).

Privatkunden werden zur Kasse gebeten

SAG betrifft Bankkunden, die sich in Sicherheit wiegen und doch….

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