Chiles Präsident bodigt sein Volk mit Schweizer Hilfe

Millionen demonstrieren in Chile gegen das rechte Regime von Sebastián Piñera. Der Staatschef antwortet mit der Armee. Und die schiesst, wie schon ­während der Pinochet-Diktatur, mit Schweizer Waff­en.

BRUTAL: Chilenische Soldaten richten Sturmgewehre SG 540, eine Schweizer Erfindung, auf Protestierende. (Foto: Juan Gonzalez / Reuters)

Es war eine Statistik des Grauens, die das chilenische Nationale Institut der Menschenrechte (INDH) am vergangenen Sonntag präsentierte. Seit Beginn der Massenproteste gegen die rechte Regierung von Präsident Sebastián Piñera (siehe Artikel unten) verzeichnete das Institut: 3192 Verhaftete, 1092 Hospitalisierte, 546 Angeschossene, 126 Augenverletzungen, 17 Fälle von sexua­lisierter Folter, 19 Tote – davon mindestens 5 Erschossene – sowie zwei verschwundene Personen.

Diese Bilanz geht auf das Konto der…..

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