Pharmakonzern kauft sich mit 117 Millionen wieder mal frei

Chirurg setzt einer Frau ein Netz ein, um den Beckenboden zu festigen und Inkontinenz zu verhindern. © cc

Johnson & Johnson warnte beim Einsetzen von transvaginaler chirurgischer Netze u.a. nicht vor schmerzhaftem Geschlechtsverkehr.

Auch andere Folgen wie Entzündungen waren zu befürchten, wenn Frauen sich sogenannte Meshes einsetzen liessen, um eine Senkung des Beckenbodens und Inkontinenz zu kurieren. Die Herstellerfirma Johnson & Johnson rief ihre Produkte Gynecare-Prolift, Gynemesh und Ethicon im Jahr 2012 aus dem Markt zurück. Die Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic verbreitete ebenfalls einen Rückruf.

In den USA warfen 41 Bundesstaaten sowie Washington D.C. dem Pharmakonzern vor, trotz besseren Wissens über die Risiken ungenügend…..

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