Der Mord an Baghdadi und Washingtons Krise im Nahen Osten

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Donald Trumps Ansprache vom Sonntagmorgen, in der er die gezielte Ermordung des Führers des Islamischen Staates in Irak und Syrien (ISIS), Abu Bakr al-Baghdadi verkündete, war ein weiteres erniegdrigendes Spektakel, das die Kriminalisierung der US-Regierung und die Todeskrise der amerikanischen Demokratie zum Ausdruck brachte.

Trump kam regelrecht ins Schwelgen, als er den Mord an dem ISIS-Führer als „gnadenlos“, „brutal“ und „gewaltsam“ bezeichnete und behauptete, er sei wie ein „Feigling“ und ein „Hund“ gestorben.

Trump beschrieb Baghdadi und seine Anhänger sowohl als „Verlierer“ als auch als „wilde Monster“ und behauptete, dass durch die Razzia der US-Spezialkommandos in Syrien „die Welt ein sichererer Ort“ sei.

Das ist natürlich völliger Unsinn. Der strategische Wert von Baghdadis Tod ist vernachlässigbar. Nach allem, was man hört, war er zum Zeitpunkt seiner Ermordung ein kranker Mann, der bei einem Luftangriff 2017 schwer verwundet worden war, anschließend untertauchen musste und wenig……

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