Das nächste Terror-Phantom ist “getötet” worden

Trump hat verkündet, Abu Bakr al-Baghdadi, Gründer und Führer der Terrormiliz “Islamischer Staat”, sei bei einer gezielten Militäroperation in Syrien von US-Spezialkräften ums Leben gekommen, er hätte sich selber in die Luft gesprengt. Ich habe mir seine Ansprache und anschliessende Fragestunde, die 48 Minuten dauerte, am Sonntag angehört. Was er als Ablauf der Operation erzählt strotzt vor Ungereimtheiten und ist völlig unglaubwürdig. Schon öfters wurde in den vergangenen Jahren die Tötung von al-Baghdadi gemeldet, nämlich 2014, 2015, 2017 und 2018. Warum sollen wir es jetzt glauben?

Was Trump erzählt erinnert mich an das Märchen über die angebliche Tötung von Osama Bin Laden am 2. Mai 2011 in Abbottabad, Pakistan. Der Ablauf ist sehr ähnlich. Die Amerikaner wären mit zahlreichen Helikoptern eingeflogen, am Wohnhaus gelandet, hätten eine Wand des……

….passend dazu….
Auch Trump will nun mit Baghdadi wie Bush und Obama den wichtigsten Terrorchef “erlegt” haben

Vieles ist unklar, vor allem die Rolle der Türkei, Russland streitet eine Mithilfe und Bewegungen von US-Flugzeugen über Idlib ab

Der Eindruck drängt sich auf, dass jeder US-Präsident mindestens einen Terrorführer töten oder gefangen nehmen muss. Das Ereignis wurde stets medial ausgeschlachtet und für die Medien inszeniert. Die Eliminierung des Bösen sollte auch den Gegner durch “Köpfung” schwer treffen und am Boden zerstören. Vor allem aber galt der Showdown mit dem Bösen als ein Erfolg des jeweiligen Präsidenten. Was George W. Bush und dann Barack Obama gelang, feiert nun…..

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