Nordsyrien: „Schutzzonen“-Vorschläge und (mögliche) DGAP-Einflüsterer

Die deutsche Verteidigungsministerin fordert eine Schutzzone in Nord-Syrien. Bisher hätten sich die europäischen Länder verhalten wie „Zaungäste“. (5) Über eine Beteiligung der Bundeswehr müsse der Bundestag entscheiden. (1) Mit dem Außenminister hat sich die Aspirantin für das Bundeskanzleramt offenbar nicht abgestimmt, sondern ihm nur eine sms geschickt! Verbündete Staaten scheinen überrascht und irritiert. Mit wem hat sich die Verteidigungsministerin über ihren Alleingang besprochen?! Gibt es hier einen Zusammenhang mit folgender Stellungnahme des Dr. Christian Mölling von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik?: „Man hätte sich bereiterklären müssen, Bodentruppen zu schicken.“ (3)

Die Bundesministerin für Verteidigung war zuvor im Saarland CDU-Vorsitzende und Generalsekretärin der CDU. Da sie mit dem Ministeramt für Verteidigung neu auf der internationalen Bühne ist, ist es durchaus denkbar, dass sie den Rat renommierter Experten gesucht hat. Schlüssig beweisen lässt sich dies natürlich nicht, aber…..

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