Erdogans Krieg gegen die Kurden: Nichts und niemand kann ihn aufhalten

anderweltonline LogoDa haben wir nun also den nächsten Krieg im Nahen Osten: Die Türkei gegen die Kurden in Syrien. Und wieder sind es die Amerikaner, denen wir weiteres Chaos, Tote und Verletzte, Vernichtung und Vertreibung zu verdanken haben. Dieses Mal nicht, dass sie, wie üblich, ohne Kriegserklärung irgendwo einmarschiert sind, dieses Mal weil sie sich aus dem Kurdengebiet in Nordsyrien zurückgezogen und damit dem fanatischen Kurdenhasser Erdogan die carte blanche gegeben haben, mit seinen Truppen einzumarschieren, wo er nichts verloren hat und rücksichtslos seinen seit Langem angestrebten Genozid vorantreiben kann.

Vor Tagen noch hat US-Präsident Trump gedroht, die Türkei mit härtesten Wirtschaftssanktionen zu belegen, wenn sie ihre kriegerische Handlungen gegen die Kurden nicht einstellen, ja, die türkische Wirtschaft kaputt zu machen. Man konnte es für eine kluge diplomatische Finte halten. Doch was von diesen Drohungen übrig blieb, ist weniger als ein laues Lüftchen: Sanktionen gegen einige türkische Minister und Erhöhung der Zinsen für türkische Stahlimporte. Als ob das den Kalifen von Ankara auch nur im Mindesten beeindrucken könnte. Der zieht sein Ding durch, zumal die Europäer außer hohlen Sprüchen nichts dazu beizutragen haben, um wirklich Druck gegen Erdogan auszuüben. Deutschland und Frankreich haben beschlossen, derzeit keine Waffen mehr an die Türkei zu…..

Kommentare sind geschlossen.