Französische Soldaten in Syrien in der Falle

Präsident Emmanuel Macron berief am späten 13. Oktober 2019 einen Verteidigungsrat am PC Jupiter de l’Elysée ein, um über militärische und zivile Kräfte in Nordsyrien zu entscheiden. [1].

• Insgeheim hatte Präsident Macron acht Militärstützpunkte zu der bereits von Präsident Hollande eingerichteten Base hinzugefügt. Alle neun sind nach internationalem Recht illegal. Ihre Mission war es, den Abbau Syriens und die Schaffung eines neuen Staates, der “Rojava” (Kurdistan), zu unterstützen.
• Er hatte auch die DGSE angewiesen, die Beteiligung französischer Anarchisten in den Reihen der kurdischen YPG zu fördern [2], von denen einer bereits nach Frankreich zurückgekehrt ist und versucht hat, einen Hubschrauber der Nationalen Gendarmerie abzuschießen [3].
• Schließlich hatte er die Versetzung humanitärer NGOs unter militärischer Kontrolle angeregt.

Es ist nicht bekannt, ob der Verteidigungsrat rechtzeitig über das Abkommen informiert wurde, das gleichzeitig von der russischen Armee auf ihrem Luftwaffenstützpunkt in Hmeimim zwischen der kurdischen YPG und der Arabischen Republik Syrien ausgehandelt wurde.

Drei Jahre lang wurden französische Mitarbeiter Zeuge von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von kurdischen Elementen gegen christliche Assyrer und muslimische Araber im Nordosten Syriens verübt wurden, ohne eingreifen zu dürfen.

Sie wurden nicht zurückverlegt, als das Weiße Haus Frankreich am 6. Oktober über die bevorstehende türkische Invasion informierte, die am 9. Oktober begann.

Heute gerät das französische Personal in Abwesenheit der US-Streitkräfte ins Kreuzfeuer: Auf der einen Seite die türkische Armee, die Präsident Hollande im Jahr 2015 verraten hat, auf der anderen Seite die ehemaligen kurdischen Verbündeten, die mit der Arabischen Republik Syrien verbündet sind, die Frankreich aber bekämpft.

Karte der französischen geheimen Stützpunkte veröffentlicht von der offiziellen türkischen Agentur, Anadolu Agentur, im Januar 2019:

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Übersetzung
Horst Frohlich

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