Türkische Streitkräfte töten 340+ kurdische Kämpfer. Kurden töten 260+ türkisch unterstützte Militante und Armeesoldaten.

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Insgesamt 342 Kämpfer der kurdisch geführten syrischen demokratischen Kräfte (SDF) wurden seit Beginn der Militäroperation Ankaras in Nordsyrien „neutralisiert“, sagte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar am Freitag, während die Kurden bekannt gaben, dass sie es geschafft haben, 262 von Ankara unterstützte Rebellen und türkische Soldaten zu töten.

Akars Kommentare kamen nach seinem Treffen mit hochrangigen Militärs in der türkischen Hauptstadt Ankara, wo er sagte, dass „jede Art von Vorkehrungen in den Operationsgebieten ergriffen worden seien“. Akar erklärte, dass die militärische Operation „wie geplant erfolgreich“ fortgesetzt werde. Die SDF behauptete in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung, dass kurdische Kämpfer in den letzten zwei Tagen 262 türkisch unterstützte Militante und türkische Soldaten getötet haben, während sie 22 Kämpfer und Dutzende von Zivilisten verloren hätten.

Am Freitag setzten die Streitkräfte der türkischen Armee am dritten Tag in Folge ihre Aggression gegen syrisches Gebiet fort und zielten mit Artillerie und Kriegsflugzeugen auf eine Reihe von Gebieten in der Gegend von Hasaka. Türkische Streitkräfte griffen Wohngebiete in der Stadt Ras al-Ayn mit Kampfflugzeugen- und intensivem Artilleriebeschuß an und bombardierten massiv Wohnhäuser und Einrichtungen der Infrastruktur und verursachten enorme materielle Schäden, berichtete SANA. Der SDF hat Verstärkungen in die Stadt Ras al-Ayn verlegt, die in der Lage waren, den Einfall der türkischen Streitkräfte zu stoppen und die Kontrolle über Teile der Industrieregion innerhalb der Stadt zurückzuerlangen, so die Nachrichtenagentur.

Gefahr von ISIS

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte, die militärische Operation der Türkei in Syrien könnte zur Wiederbelebung der ISIL-Gruppe (auch bekannt als ISIS oder Daesh) in der Region führen. Putin erklärte, dass Kurden, die Tausende von inhaftierten ISIL-Kämpfern bewachten, nun fliehen.

„Ich bin mir nicht sicher, ob und wie schnell die türkische Armee in der Lage sein wird, dies unter Kontrolle zu bringen“, sagte Putin im Fernsehen bei einem Besuch in Turkmenistan und fügte hinzu, dass „dies eine echte Bedrohung für uns ist“.

„Wie und wohin werden sie sich bewegen?“ fragte er betreffs der ISIL-Kämpfer und bemerkte: „Durch türkisches Gebiet? Durch andere Gebiete?“

„Wir sollten das einfach verstehen, die Ressourcen unserer Sicherheitsdienste kennen und mobilisieren, um diese neu entstehende Bedrohung zu neutralisieren“, betonte er, ohne näher darauf einzugehen.

Das russische Außenministerium hat am Freitag die Türkei und andere aufgefordert, in Nordostsyrien Zurückhaltung zu üben. Das Außenministerium kündigte in einer Erklärung an, dass es wichtig sei, die dortige Situation nicht weiter zu destabilisieren und bezeichnete das Geschehene als „von größter Bedeutung“. Es forderte Gespräche zwischen der syrischen Regierung und den kurdischen Kräften und erklärte sich bereit, zur Erleichterung eines solchen Dialogs beizutragen.

Tusk wirft Erdogan Drohung mit einer neuen Flüchtlingswelle vor.

Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, verurteilte am Freitag eine Drohung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Millionen von Flüchtlingen nach Europa zu lassen, wenn die EU die Offensive Ankaras in Syrien kritisiert, als versuchte „Erpressung“.

„Die Türkei muss verstehen, dass unsere Hauptsorge darin besteht, dass ihre Handlungen zu einer weiteren humanitären Katastrophe führen können, was inakzeptabel wäre“, sagte Tusk bei einem Besuch im EU-Mitgliedsland Zypern.

„Noch werden wir jemals akzeptieren, dass Flüchtlinge als Waffe eingesetzt werden um uns zu erpressen. Deshalb halte ich die gestrigen Drohungen von Präsident Erdogan für völlig fehl am Platz“, fügte er hinzu.

Im Rahmen eines Abkommens mit der EU aus dem Jahr 2016 hat sich die Türkei bereit erklärt, Flüchtlinge daran zu hindern, nach Europa zu gehen, im Austausch für sechs Milliarden Euro (6,63 Milliarden Dollar) und visafreies Reisen für ihre Bürger, hat aber häufig den Mangel an Unterstützung aus Brüssel kritisiert.

Der italienische Premierminister: Europa kann der türkischen „Erpressung“ betreffs Syriens nicht nachgeben.

Der italienische Premierminister Giuseppe Conte erklärte, dass die Europäische Union nicht den Drohungen der Türkei nachgeben sollte, dass sie Millionen syrischer Flüchtlinge nach Europa einreisen lassen würde.

„Die EU kann diese Erpressung nicht akzeptieren. Die türkischen Bemühungen, syrische Flüchtlinge aufzunehmen, können dann nicht zu einem Mittel der Erpressung für eine militärische Initiative werden, die wir nicht akzeptieren können und die sofort gestoppt werden muss“, sagte Conte den Medien.Turkish Forces Kill 340+ Kurdish Fighters, 260+ Turkey-Backed Militants, Army Soldiers Killed by Kurds

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