Systemfrage: Was haben die Geopolitik und die Wirtschaftskrise miteinander zu tun?

Noch im September konnten wir allerorts in der Hochleistungspresse lesen, dass eine Einigung zwischen Peking und Washington im Zuge des Handelsstreits nur noch eine Frage von wenigen Punkten sei. Die Märkte reagierten entsprechend positiv, obwohl andere schlechte Finanznachrichten weit schwerwiegender waren. Diese Medienkampagne verdeutlichte mir aber, dass es zu keinem Ergebnis im Oktober kommen wird. Dass es maximal eine “Bewegung in der Sache gibt” und man eine kurzfristige Aussetzung der Strafzölle prüfe. Aber selbst dieses Szenario hat sich nun zerschlagen und die Gespräche sind de facto bereits gescheitert bevor sie richtig begonnen haben. Daher sehe ich eine Fortsetzung des Handelskrieges bis ins neue Jahr.

Im gestrigen Artikel schrieb ich zum Handelskrieg:

In regelmäßiger Abfolge wird der Handelskrieg und eine mögliche Einigung zwischen den beiden Parteien medial aufgebauscht und in regelmäßiger Abfolge werden die Märkte enttäuscht, weil außer Spesen nichts gewesen. Auch das neueste Scheitern der Gespräche reiht sich perfekt in diese Abfolge ein und der Konflttk schaukelt sich weiter hoch. Eigentlich sollte man meinen, dass die Menschen das endlich begriffen haben, aber die Investmentwelt scheint nicht einmal im Ansatz lernfähig zu sein. Ich gehe davon aus, dass sich das Schauspiel fortsetzen wird und es auch weiterhin zu keiner Einigung kommen wird.

Der Handelskrieg ist nur eines der vielen Ablenkungsmanöver, die wir…..

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