Mutige Tamedia-Redaktionsmitglieder blitzen bei CEO-Supino ab

Ausschnitt der bezahlten Seite in der Sonntags-Zeitung vom 8. September 2019 © tamedia

Der Verleger des «Tages-Anzeiger», «Bund» und «Berner Zeitung» will der Leserschaft weiterhin gesponserte PR-Artikel unterjubeln.

Viele Redaktionsmitglieder und Produktionsmitarbeitende der Tamedia-Zeitungen (u.a. Tages-Anzeiger, Bund, Berner Zeitung, Basler Zeitung) wollen die Verseuchung ihrer journalistischen Arbeit mit bezahlten, aber auf den ersten und zweiten Blick nicht erkennbaren PR-Artikeln, nicht mehr hinnehmen. 128 von ihnen schrieben deshalb am 23. September einen Brief an ihren eigenen Verleger Pietro Supino: «Tamedia publiziert seit Monaten ganzseitige, textlastige Anzeigen, die in Layout, Schrift, ja Autorenschaft (‹Mark van Huisseling›) eindeutig darauf abzielen, den Leser über ihren Anzeigencharakter zu täuschen und vorgaukeln, es handle sich um redaktionellen Inhalt.» Diese «offensichtliche Täuschungsabsicht» widerspreche den Richtlinien des Presserats. Weiter hier……

Kommentare sind geschlossen.