Geldentwertung findet da statt, wo die Statistiker nicht hinblicken

Die niedrigen offiziellen Inflationsraten vermitteln ein falsches Bild von den Folgen der EZB-Politik. Denn die Geldentwertung findet sehr wohl statt: bei den Vermögenspreisen. Das befördert die soziale Spaltung.

Bei Betrachtung der aktuellen Inflationsrate im Euro-Raum und in Deutschland, könnte man auf die Idee verfallen, dass es für die Urangst der Deutschen vor Inflation – nach zwei fast vollständigen Geldentwertungen im 20. Jahrhundert – derzeit keinen realen Grund gibt. Schließlich hat die Kaufkraft des Euro laut der Europäischem Statistikbehörde Eurostat im September nach einer ersten nur um 0,9 Prozent verloren, nach 1,0 Prozent im Vormonat. Das lag vor allem an den relativ niedrigen Energiepreisen. Der kurzzeitige Ölpreisanstieg nach….

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