Kapitalismus und Klimakatastrophe: Wie weiter nach den weltweiten Protesten?

Am 20. und 27. September beteiligten sich weltweit mehr als 7,6 Millionen Menschen an den Klimastreiks. Die Proteste zeigten die ungeheure Bereitschaft der jungen Generation, für ihre Zukunft, die der Erde und der gesamten Menschheit zu kämpfen.

Es fanden auf allen sieben Kontinenten – einschließlich der Antarktis – insgesamt 6.135 Protestveranstaltungen in mehr als 185 Ländern statt. Jugendliche, Studierende und Unterstützer machten ihrer Wut über die multinationalen Konzerne Luft, die die Erde verschmutzen, niederbrennen und vergiften. Sie brachten ihre Empörung über alle Regierungen weltweit zum Ausdruck, die unfähig sind, die sich rasant verschärfende Umweltkrise aufzuhalten. Einer ganzen Generation wird immer mehr bewusst, dass der steigende Meeresspiegel, extremes Wetter, die Zerstörung von Korallenriffen und der Verlust der Artenvielfalt auf den Kapitalismus zurückgehen, der sich als ein Wirtschaftssystem erwiesen hat, das die Gesellschaft und die Umwelt zerstört.

Diese Gefahren wurden vom „UN-Sonderbericht über die Ozeane und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima“ erneut verdeutlicht. Er bestätigte nochmals, dass die Ozeane, Polarkappen und Gletscher zu den Ökosystemen gehören, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind –……

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