Es muss wieder mal sein: Die Klima-Dementis der Woche

Es wird tatsächlich wärmer in Deutschland. Gewissermaßen „ofenwarm“, wenn schon „gut situierte“ Bürger in Hamburg sich nicht entblöden, einen SUV-Fahrer zu innerer Einkehr in Schande zu nötigen, indem sie ihn auslachen, während er von zu jedem Standrechtsurteil bereiten CO2-Findern niedergemacht wird. An was erinnert mich das nur? Ich glaube, die Gleichnisse lasse ich vorsichtshalber unausgesprochen. Es hätte ohnehin keinen Sinn, denn solche Parallelen sind unzulässig. Zumindest hört man es so von seiten der Aktivisten. Heute kämpfe man schließlich für einen höheren Zweck („Klimarettung“), während damals natürlich allen klar gewesen sein musste, dass man für einen verachtenswerten Zweck („Volksgesundheit“) Verbrechen beging. Was fragt da der weiße alte Mann? Ob sich diese Einschätzung nicht erst aus der kompressiven, wertveränderten Sicht späterer Generationen ergäbe? Ach was! Ende der Debatte! Forschung fertig! Matter settled! Schließlich sagen die Medien, die Parteien und die Klimaaktivisten alle dasselbe (was man früher Gleichschaltung nannte). Was kann da schon schiefgehen! Und wehe, es vergreift sich jemand argumentativ an den Frontfiguren der HysterieBewegung!

Auf die schwedische Klimaaktivistin T. zum Beispiel lässt der Spiegel nichts kommen, schließlich reiste man ihr mit großem Tross CO2-intensiv vier Wochen in Amerika hinterher, um jede ihrer Regungen zu protokollieren. Egal, was sie macht, es ist immer ein gutes, ein richtiges, ein überfälliges Zeichen. Warum muss ich gerade an die hochgehaltene Sandale aus „Das Leben des Brian“ denken? Ich weiß auch nicht.

In einem larmoyanten Artikel befeuert der Spiegel unausrottbare Falschmeldungen der Vergangenheit, frei nach dem Motto: alte Fettflecke werden wieder wie neu, wenn man sie gelegentlich mit ein wenig Butter einreibt. Doch egal, wie beiläufig…..

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