Modi als Verantwortlicher für das Massaker von Gujarat

So viel Verrat, wie von den aufgezwungenen Herrschercliquen in den muslimischen Ländern verübt wird, passt bei Weitem nicht auf solch ein Bild.

Modi als Verantwortlicher für das Massaker von Gujarat

Das Massaker von Gujarat, die blutigsten Ausschreitungen der letzten drei Jahrzehnte in Indien. Radikale Hindus riefen zu Aktionen auf, worauf es vielerorts im Gliedstaat zu Gewaltakten kam. Insgesamt wurden über 1000 Personen getötet, in grosser Mehrheit Muslime. Frauen wurden vergewaltigt, Häuser zerstört, Familien vertrieben. Bis heute leben in Ahmedabad die Religionsgemeinschaften weitestgehend getrennt voneinander.

Nicht die hohe Opferzahl allein, sondern vor allem die Anschuldigungen an den damaligen Regierungschef Gujarats, den heutigen Premierminister Narendra Modi, haben die Vorfälle zu einem der kontroversesten Kapitel der jüngsten indischen Geschichte gemacht. Modi habe die Gewalt wenn nicht gefördert, so doch zumindest geduldet und nicht entschieden genug bekämpft, weil seine Hindu-nationalistische Partei von einer Polarisierung der Gesellschaft entlang religiöser Bruchlinien profitiere, lautet der Vorwurf. Tatsächlich soll die Gewalt vor allem in Bezirken mit knappen Mehrheitsverhältnissen eskaliert sein. Die Förderung interethnischer Gewalt aus wahltaktischen Gründen ist laut dem Politikwissenschafter Steven Wilkinson ein wiederkehrendes Muster in der indischen Demokratie. Das schüren von Hass und Hetze gegen Minderheiten hat wohl weltweit seinen Platz, auch in den Demokratien im Westen.

Auch international wurde Modi, der etwa in den USA jahrelang als Persona non grata galt, längst rehabilitiert; das bilaterale Verhältnis zu Washington ist zurzeit so gut wie noch nie. Schließlich sind sie Brüder im Geiste. Die europäischen Staaten stehen dem in Nichts nach. Wie bereits oben erläutert, bricht der Verrat der aufgezwungen Herrscher in den Ländern der Muslime jegliche Negativrekorde.

Die Muslime des Subkontinent als auch die muslimische Community weltweit haben die Massaker von Gujarat aber nicht vergessen. Nicht zuletzt werden sie andauernd von den Lynchmobs und anderen Angriffen gegen Muslime täglich erinnert, dass nationalistische Islamhasser an der Macht sind. Und mit Modi sehen sie den Schlächter von Gujarat nun noch als Präsident überall in den Zeitungen und Fernsehsendern. Die angelaufenen ethnischen Säuberungen gegen die Muslime in Kaschmir bestätigen die Natur solcher Gestalten wie Modi.

Bild könnte enthalten: 1 Person, TextGeneration Islam

Kommentare sind geschlossen.