UN-Debatte im Schatten von Krieg und Diktatur

US-Präsident Donald Trump trifft den ägyptischen Präsidenten Abdel-Fattah al-Sisi im Hotel während der Genralversammlung der Vereinten Nationen am Monatg, 23. September 2019 in New York. (AP Photo/Evan Vucci)

Bei der jährlichen Generalversammlung der Vereinten Nationen versammeln sich Staatschefs aus mindestens 90 Ländern in New York am Hauptsitz der UN, der internationalen Organisation, die nach dem Aufstieg des Faschismus in Europa und dem Blutbad des Zweiten Weltkriegs mit seinen mehr als 70 Millionen Toten gegründet wurde.

Die im Oktober 1945 ratifizierte UN-Charta verpflichtete die Organisation, „künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren“. Basierend auf den Prinzipien der Nürnberger Prozesse, in denen die verbliebene Führungsriege von Hitlers Drittem Reich wegen des Verbrechen, einen Angriffskrieg geführt zu haben, angeklagt und verurteilt wurden, forderte das Dokument die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf, „Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten oder Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des….

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