Eisenhowers schlimmster Albtraum

Als Präsident Dwight D. Eisenhower 1961 in seiner Abschiedsrede vor „ungerechtfertigtem Einfluss“ durch den „militärisch-industriellen Komplex“ warnte, da konnte er sich eine Waffenschmiede von der Größe und mit dem politischen Einfluss von Lockheed Martin gar nicht vorstellen. Dieser Konzern erhält heute in einem guten Jahr bis zu $50 Milliarden an Regierungsaufträgen, eine Summe, die größer ist als das Budget des Außenministeriums.

(Anm.d.Ü.: zum Vergleich: der gesamte Verteidigungshaushalt 2019 beträgt für Deutschland 43,2, Milliarden Euro.)

Und jetzt bekommt Lockheed Gesellschaft.

Raytheon, bereits heute einer der fünf größten US-Rüstungskonzerne, plant eine Verschmelzung mit United Technologies. Diese Firma ist selbst schon ein großer Auftragnehmer und produziert unter anderem das Triebwerk für das Kampfflugzeug F-35, das teuerste Waffenprogramm des Pentagon aller Zeiten. Die neue Firma kommt dann beim Verbrauch der Steuerdollars gleich hinter …..

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