Huaweis Plan B: Ein russisches und ein chinesisches OS

Durch das verbot von Huaweis durch die USA wird Huawei gedrängt alternative Systeme zu entwickeln, die mit Google und Android konkurrieren können…..

Die politische Einmischung Washingtons in den Tech-Sektor könnte der Dominanz des US-Internetgiganten Google ein Ende setzen. Mit dem umfassenden Schlag gegen den chinesischen Tech-Konzern Huawei, der auch einen faktischen Android-Bann mit sich zieht, sorgen die „America First“-Proponenten in Washington allerdings dafür, dass Google aus einem wachsenden Markt abgeschnitten wird.

Denn als Alternative gibt es das russische OS Aurora, welches von der Russian Open Mobile Platform entwickelt wird. Wenn man bedenkt, dass viele Coder und Entwickler bei Google und Apple aus dem Raum der ehemaligen UdSSR kommen, kann man sich vorstellen, dass die technische Qualität problemlos mithalten kann. Für Huawei ist das natürlich eine höchst interessante Alternative.

Und nicht nur das: Schon jetzt testen die chinesischen Smartphone-Hersteller Tencent, Xiaomi, Vivo und Oppo das in China entwickelte Operating System HongMeng. Noch vor Ende dieses Jahres soll es auf dem chinesischen Markt erhältlich sein. Die Einsatzbereiche: Smartphones, Computer, TV-Geräte und sogar Autos. Und: es soll sogar bis zu 60 Prozent schneller als Android sein.

Mit diesen beiden Alternativen bei den OS wird es für den Platzhirsch Google und dessen Quasi-Monopol mit Android in den kommenden Jahren immer enger. Kein Wunder, dass Google bereits seine Lobbyisten in Washington darauf angesetzt hat, US-Präsident Trump und dessen Administration dazu zu bringen, den Android-Bann für Huawei aufzuheben. Die Analysten des Konzerns wissen, welche negativen Auswirkungen dies auf die künftigen Geschäfte haben wird.

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