Nick Giambruno: Eine gemeinsame Weltwährung

Es war vielleicht die bizarrste Ausgabe des Economist, die bis dato herausgegeben wurde

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Im Januar 1988 veröffentlichte das Magazin einen Artikel mit dem Namen “Bereiten Sie sich auf eine gemeinsame Weltwährung vor.”

In dem Artikel wurden Länder dazu aufgerufen, ihre monetäre Souveränität zugunsten einer Weltzentralbank aufzugeben, die dann eine gemeinsame Weltwährung ausgegeben hätte. Der Name “Phoenix” wurde für die Währung vorgeschlagen.

Der Artikel erkannte erfolgreich, dass sich die meisten Regierungen unter normalen Umständen nicht an einem derartigen Unterfangen beteiligen würden. Es bräuchte eine Krise.

Der nun schon 31 Jahre alte Artikel schloss mit einer Zukunftsprognose:

Erwarten Sie den Phoenix etwa bis zum Jahr 2018 und heißen Sie ihn willkommen, wenn es soweit ist.

Nun ist das Jahr 2018 vorbei. Doch die Aussicht auf eine weltweite Finanzkrise, die zur Bildung einer Weltzentralbank und einer neuen weltweiten Währung führt, wird zunehmend plausibler.

Wie ich später erklären werden, sind das schlechte Neuigkeiten für den US-Dollar.

Monatelang habe ich meinen Lesern erzählt, dass ein epischer Marktzusammenbruch vor dem Ende Trumps erster Legislaturperiode sehr wahrscheinlich ist …

Grund dafür ist, dass das Ausmaß einer Krise direkt im Zusammenhang mit der Menge an Fehlinvestitionen steht, die aus der Wirtschaft entspringen.

In anderen Worten: Je größer der Boom, desto größer der Bust.

Und aktuell warten Unmengen von Fehlinvestitionen darauf, sich bemerkbar zu machen. Das ist der sieben Jahre andauernden Nullzinspolitik und den 3,7 Millionen Dollar zuzuschreiben, die die Fed nach der Finanzkrise 2008 drucken ließ.

Mithilfe eines zwei Jahre anhaltenden Zinssatzes von 1% blies die Fed die Immobilienblase auf. Es ist also schwer vorstellbar, wie stark die Wirtschaft durch die Nullzinspolitik verzerrt wurde, die sieben Jahre lang vorherrschte.

Damit erschuf die Fed nicht nur eine Immobilienblase, eine Technologieblase, oder eine Anleiheblase, sondern eine “Alles-Blase.”

Das ist die größte Blase in der Geschichte der Menschheit.

Wenn sie platzt, werden die Menschen in Panik verfallen und die Politiker dazu auffordern, etwas zu tun.

Das wird die perfekte Gelegenheit für die Globalisten darstellen, ihr Projekt zu finalisieren: eine weltweite Zentralbank, die eine weltweite Währung ausgibt.

In diesem Sinne hat die Prognose des Economist für 2018 fast ins Schwarze getroffen.

Lassen Sie mich das erklären …..

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