Wie GVO-Saatgut und Monsanto/Bayers „RoundUp“ die US-Politik in Venezuela bestimmen

Da die Parallelregierung von Juan Guaidó versucht, mit Unterstützung der USA die Macht zu übernehmen, zeigt sich, dass die wichtigsten politischen Geber derjenigen in den USA, die den Regimewechsel in Venezuela am heftigsten vorantreiben, enge Beziehungen zu Monsanto und große finanzielle Beteiligungen an Bayer haben.

Während sich die politische Krise in Venezuela entfaltet hat, wurde viel über das klare Interesse der Trump-Administration an der Privatisierung und Ausbeutung der größten Ölreserven Venezuelas durch amerikanische Ölriesen wie Chevron und ExxonMobil gesprochen.

Doch der Einfluss eines anderen berüchtigten amerikanischen Unternehmens, Monsanto – heute eine Tochtergesellschaft von Bayer – ist weitgehend unerwähnt geblieben.

Während zahlreiche andere lateinamerikanische Nationen zu „Spielbällen“ für das Biotech-Unternehmen und seine Tochtergesellschaften geworden sind, war Venezuela eines der wenigen Länder, das Monsanto und andere internationale Agrochemie-Giganten bekämpfte und gewann. Seit diesem Sieg – der unter der Chavista-Herrschaft errungen wurde – arbeitet die von den USA unterstützte venezolanische Opposition jedoch daran, ihn rückgängig zu machen.

Nun, da die Parallelregierung von Juan Guaidó versucht, mit Unterstützung der USA die Macht zu übernehmen, ist es aufschlussreich, dass die wichtigsten politischen Geber derjenigen in den USA, die den Regimewechsel in Venezuela am heftigsten vorantreiben, enge Beziehungen zu Monsanto und große finanzielle Beteiligungen an Bayer haben.

In den letzten Monaten hat Monsantos umstrittenstes und berüchtigtstes Produkt – das Pestizid Glyphosat, das als Roundup vermarktet……

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