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Ist Terrorismus ein Monopol der Islamisten?

Von Peter Haisenko

Die Festlegung, ob es sich um Terrorismus, Aufstände gegen Diktatoren oder gar um einen “gerechten” Krieg handelt, liegt im Auge des Betrachters. Wertfrei kann man wohl sagen, dass es Terrorismus ist, wenn Zivilisten in größerer Anzahl heimtückisch durch einen Anschlag ermordet werden. Die Motivation zur Tat kann das nicht relativieren, auch keine religiöse.

Terror ganz allgemein soll etwas bewirken. Er soll etwas verändern. Er soll Gesellschaften verunsichern, indem er eine unscharfe Angst erzeugt, derentwegen dann Veränderungen in den internen Regeln und der Befindlichkeit der betroffenen Gesellschaft ausgelöst werden. Richteten sich in früheren Jahrhunderten erste Terroranschläge noch intern gegen grausame Herrschaftssysteme, so wurden in den letzten Jahrzehnten diese Akte vermehrt religiös verbrämt und internationalisiert. Terror kann aber auch Ausdruck einer hilflosen Wut sein, der kein anderes Ventil zum Protest gegen erlittenes Unrecht gestattet wird. Großzügig bewertet kann diese Art von Terror so auch als “gerechter” Ausdruck einer ….

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