Der Spiegel als Lobbyist für US-Fracking-Gas

Wieder einmal berichtet der Spiegel negativ über Nord Stream 2. Für jemanden, der den Sachverhalt nicht kennt, klingt der Artikel sehr sachlich. Tatsächlich ist er ein anschauliches Beispiel für Meinungsmache.

Die EU braucht mehr Gas. Das bestreitet niemand, denn die Nachfrage nach Gas wächst, aber die Förderung der eigenen Vorkommen, vor allem in der Nordsee, geht zurück. Russlands bestehende Pipelines durch die Ukraine, Weißrussland und die Ostsee (Nord Stream 1) sind bei fast 100 Prozent Auslastung. Um die steigende Nachfrage zu bedienen muss also ein Lösung her.

In diese Lücke wollen die USA mit ihrem Fracking-Gas stoßen. Das Problem ist, dass Fracking erstens extrem umweltschädlich und zweitens sehr teuer….

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