Assanges falsches Versprechen

Durch seine Enthüllungen ist Wikileaks-Gründer Julian Assange zur zentralen Schnittstelle der Gegenöffentlichkeit geworden. Wie schon bei den «Pentagon Papers» in den siebziger Jahren spielt die Technik dabei eine entscheidende Rolle.

Foto: Pete Maclaine, Polaris, Laif

Daniel Ellsberg – der berühmteste Whistleblower des 20.  Jahrhunderts – war gerade 88  Jahre alt geworden, als ihn die Nachricht von Julian Assanges Verhaftung erreichte. Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, der sieben Jahre lang in der ecuadorianischen Botschaft in London gelebt hatte, war am vergangenen Donnerstag von britischen Behörden aus dem Konsulatsgebäude heraus festgenommen worden. Ihm droht nun die Auslieferung an die USA.

In einem Interview mit dem Onlineportal «Real News» erinnerte sich Ellsberg an das Netzwerk von AktivistInnen, die ihm 1971 geholfen hatten, die «Pentagon Papers»…

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