Die desaströse Befragung von Alex Jones im Zuge der Klagen gegen ihn über seine Sandy Hook-Berichte

Bildergebnis für Die desaströse Befragung von Alex Jones im Zuge der Klagen gegen ihn über seine Sandy Hook-BerichteAlex Jones war kürzlich gezwungen, 3 Stunden lang Fragen über seine Verschwörungs-Berichterstattung aus den letzten Jahren über das Massaker von Sandy Hook zu beantworten. Dies dient der Beweisaufnahme während der Vorverhandlungsphase bei einer Reihen von Verleumdungsklagen, in denen Eltern der Sandy Hook-Opfer Jones beschuldigen, von amateurhaften Verschwörungstheorien und sogar glatten Lügen über das Ereignis zu profitieren. Unter anderem nannte Jones das Massaker fake, inszeniert und sprach über Schauspieler in dem Zusammenhang. Bis heute werden Eltern der toten Kinder von verschiedensten Personen regelmäßig bedroht und beschuldigt, Schauspieler und Teil einer Verschwörung zu sein.

Es wird irgendwann eine grundsätzliche gerichtliche Entscheidung über die Grenzen und Mindeststandards von investigativer Berichterstattung geben. Es ist prinzipiell nichts Neues, dass investigative Reporter verklagt werden, aber die bestehenden Gesetze sind veraltet und liegen hinter den Entwicklungen des Internets zurück, wo so viel chaotisch, improvisiert, verrückt und emotional ist. Ohne ein grundsätzliches Urteil wissen wir einfach noch nicht exakt, ob Alex Jones‘ schlampige Berichterstattung aus zweiter und dritter Hand innerhalb der Grenzen der Meinungsfreiheit und anderer Gesetze lag.

Wir haben aus der Befragung, in der Jones zu Ehrlichkeit verpflichtet ist, einige Dinge gelernt:

  • Infowars untersuchte Sandy Hook nicht wirklich selbst, obwohl Alex Jones öffentlich behauptete, er habe „tiefe Forschung“ betrieben. Man vertraute auf Informationen aus zweiter Hand von Youtubern und….

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