Messerstecher Michael? Wie man sich beim Bloßstellen der AfD blamiert

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten, und eine, die der vergangenen Woche von vielen gefeiert wurde, lautet: Die meisten Messerangreifer heißen Michael.

Um zu verstehen, warum das eine gute Nachricht ist, muss man wissen, dass sie auf eine Anfrage der AfD im saarländischen Landtag zurückgeht. Sie wollte wissen, welche Vornamen die Verdächtigen im Zusammenhang mit „Stichwaffen- und Messervorfällen“ hatten. Die Antwort der Landesregierung schien die rassistischen Ressentiments der Partei aufs Schönste zu entlarven und zu demontieren: Es gab keine Häufung etwa von Mohammeds; die Statistik wurde angeführt von Michaels und Daniels und Andreassen und Saschas.

Ungefähr so wird die Geschichte von vielen in den Medien und den digitalen Netzwerken erzählt, und das kleinere Problem mit dieser Geschichte ist….

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