Trump auf dem Weg zu einem Erdrutschsieg im 2020

Prognosemodelle deuten auf einen Erdrutschsieg für Trump im Jahr 2020 hin. Nur ein Einbrechen der Wirtschaft oder ein großer Skandal könnten das noch ändern.

Donald TrumpEvan Vucci/AP Photo

Würde die nächste Präsidentschaftswahl heute stattfinden, dann könnte er wahrscheinlich mit einem Erdrutschsieg rechnen und eine zweite Amtszeit antreten, das jedenfalls sagen mehrere Prognosemodelle aus der Vergangenheit.

Seinen Sieg würde Trump einer starken US-Wirtschaft mit niedriger Arbeitslosigkeit verdanken, sowie den Löhnen und dem niedrigen Benzinpreis – sowie dem Heimvorteil als amtierender Präsident.

Auch wenn Trump in einer viel stärkeren Position zu sein scheint als seine Zulassungswerte so nach der Meinung politischer Insider, so könnte er durchaus noch in Schwierigkeiten geraten, sollte sich die wirtschaftliche Entwicklung bis zum nächsten Herbst deutlich verlangsamen, was von vielen Analysten erwartet wird.

Des weiteren gibt es auch einige juristische Bomben, die falls sie explodieren sollten das aktuelle Szenario sprengen würden. Trumps Partei gelang es beispielsweise im letzten Jahr trotz einer starken Wirtschaft die Mehrheit im Repräsentantenhaus zu verlieren. So könnten die Modelle bei der Frage nach Trumps zweiter Amtszeit durchaus falsch liegen.

Trotz all dieser Vorbehalte sieht es für Trump insgesamt überraschend gut aus, sofern die im Jahr 1992 geprägte alte James-Carville-Maxime – „it‘s the economy, stupid“ – auch 2020 gilt.

Die Wirtschaft ist im Moment gerade so verdammt stark und alle historischen Präzedenzfälle zeigen, dass dies dem Präsidenten zum Sieg verhelfen dürfte“, so Donald Luskin von TrendMacrolytics, einem Forschungsunternehmen, dessen Modell den Sieg von Trump 2016 korrekt vorausgesagt hat, obwohl die meisten Meinungsumfragen dies nicht zeigten. „Ich wüsste gar nicht, wie die Demokraten dagegen angehen könnten.“

Modelle von Ökonomen und Marktstrategen wie Luskin neigen dazu, Wahlumfragen und persönliche Eigenschaften von Kandidaten zu ignorieren. Stattdessen beginnen sie mit historischen Trends und bauen dann wichtige Wirtschaftsdaten wie Wachstumsraten, Löhne, Arbeitslosigkeit, Inflation und Benzinpreise ein, um das Wahlverhalten und die Wahlergebnisse vorherzusagen. Hier weiter……

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