Die Salisbury-Vergiftung ein Jahr später: Offener Brief an Scotland Yard

Sehr geehrter Herr Kommissar Basu,

es ist jetzt ein Jahr her, dass die Ereignisse in Salisbury die Nation schockiert haben, ja die ganze Welt. Seitdem hat Ihre Organisation den Fall untersucht und in einer Reihe von Stellungnahmen geschildert, insbesondere in jener vom 5. September (die auf Ihrer Webseite nicht mehr verfügbar ist), in der zwei Verdächtige formell beschuldigt werden, und in einer weiteren Stellungnahme am 22. November nach der Ausstrahlung der Panorama-Dokumentation: Salisbury Nerve Agent Attack – The Inside Story.

Für diejenigen, die ein oberflächliches Interesse an diesem Fall haben, mögen die Erklärungen, die Sie zu dem, was am 4. März 2018 geschehen ist, glaubwürdig erscheinen. Zumal die britischen Medien sie weitgehend wörtlich wiederholt haben, auch wenn sie offensichtlich fehlerhaft und widersprüchlich waren. Tatsächlich hat sich die Presse unerschütterlich geweigert (oder es wurde ihnen verwehrt), einige sehr offensichtliche und dringend nötige Fragen darüber zu stellen. Aber für diejenigen, die sich die Zeit genommen haben, sich den Vorfall anzusehen, enthalten die von Ihnen dargelegten Erklärungen eklatante Auslassungen, sachliche Fehler und mindestens eine wissenschaftliche Unmöglichkeit (mehr dazu unten).

Warum haben wir nichts von Sergej Skripal gehört?

Das eklatanteste Problem mit Ihrem Fall ist das Verschwinden von Herrn Skripal selbst – und ja, “Verschwinden” ist das richtige Wort. 12 Monate sind jetzt…..

….passend dazu…..

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