Bangladesch: Der Mensch frisst sich weiter auf

Die Seitenarmee des Buriganga sind nur noch mit Müll gefüllt. Foto: Gilbert Kolonko

Die Zerstörungen von Lebensraum für mehr Wirtschaftswachstum gehen ungezügelt weiter

Bangladesch boomt – das ist überall zu sehen. Auch im Bezirk Mohammadpur in der Hauptstadt Dhaka wachsen Hochhäuser wie Pilze aus der Erde. Plötzlich regnet es für 20 Minuten und die “fortschrittlichen” Eindrücke sind wie fortgespült: Der Strom ist weg und Straßen stehen unter Wasser, was in diesem Viertel für die neue Mittelklasse besonders zum Tragen kommt – die meisten Häuser wurden so planlos hingesetzt, dass vier von fünf Straßen zu Sackgassen geworden sind.

Auch ohne Regen geht es mangels Wegen über einen stinkenden Abwasserkanal zur neuen Eigentumswohnung. Dass das Labyrinth Dhaka zu den am meisten erdbebengefährdeten Städten der…….

 

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