Handelskrieg: Ist der chinesische Drache gezähmt worden?

Xi JinpingDenis Balibouse / EPA

Chinas Präsident Xi Jinping warnte laut Bloomberg dieser Tage davor, dass die “ruhmreiche Kommunistische Partei Chinas (KPC)” vor “langfristigen und komplexen Prüfungen in Bezug auf die Aufrechterhaltung langfristiger Regeln, Reformen und die Öffnung zu einer marktorientierten Wirtschaft hin, auch im äußeren Umfeld” stehe. Reuters interpretierte Xi Anmerkungen als eine Warnung vor den berühmt berüchtigten “Schwarzen Schwänen” und den weniger bekannten “Grauen Nashörnern”, während das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf die niedrigste Wachstumsrate seit der Krise von 2009 zurückgefallen ist und Xi “die Tür für einen Krieg mit Taiwan aufgemacht hat”.

Aber was bedeutet diese Anmerkung von Xi genau? Fällt der chinesische Drache gerade wegen des Handelskrieges mit den USA um? Zerbricht gar die Macht der KPC?

Um diese Fragen beantworten zu können, muss man zwischen den Zeilen lesen. Wie bei fast allen Dingen in der asiatischen Gesellschaft, liegt die eigentliche Botschaft im Subtext der Rede Xis versteckt. Pradeep Taneja von der University of Melbourne schreibt dazu:……

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