Da vergeht einem das Lachen

Da bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Die Schachtdekelantennen-Markierung nach Patent des Gemeinderats der Stadt Bern.

Am 4. März 17 stellte der Gemeinderat der Stadt Bern der Swisscom eine Rahmenbewilligung zum Einbau von 100 Mini-Mobilfunkantennen in Schachtdeckeln aus.
Da Sendeleistungen unterhalb von 6Watt ERP keiner Baubewilligung bedürfen, hätte die Bevölkerung von diesem Coup wohl nie etwas erfahren, wenn der Verein Gigaherz.ch beim Gemeinderat nicht interveniert und als dringende Massnahme die Kennzeichnung dieser Dolendeckel als Mobilfunkantennen verlangt hätte.


Bild oben: Die Strahlendetektive von Gigaherz.ch. am 17. Oktober 2018 unterwegs zusammen mit der Berner Zeitung. Links André Masson rechts Hans-U. Jakob. Zwischen Bärenplatz und Waisenhausplatz strahlt ein Schachtdeckel ganz bedenklich. 80cm über Boden mit 18V/m und 40cm über Boden mit 36V/m. Dies bei einer Frequenz von 2600MHz. Der amtliche Grenzwert für Daueraufenthalt bei dieser Frequenz beträgt 6V/m und nur für Kurzzeitaufenthalte 61V/m.

Die Fachleute von Gigaherz.ch liessen schon im März 17 den Gemeinderat wissen, dass 30cm über den Schachtdeckeln eine E-Feldstärke von 30V/m herrsche, welche etwa Säuglingen lebensbedrohlich werden könne, falls das Mammi unwissentlich den Buggy samt Baby darin, ausgerechnet über dem Schachtdeckel parkiere…….

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