So profitiert die US-Waffenindustrie von den Kriegen im Ausland

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Dass ihre Verträge oft nationales und internationales Recht verletzen, kümmert die Waffenhersteller nicht. Krieg ist profitabel.

Ein saudischer Angriff auf einen jemenitischen Schulbus im August 2018 war einer der seltenen Momente, in denen die Öffentlichkeit die Herstellung von Waffen direkt mit deren tödlicher Wirkung in Verbindung bringen konnte. Fachleute bestätigten anhand von Fragmenten, dass die Bombe, durch die 97 Menschen starben, vom Unternehmen Lockheed Martin in den USA gefertigt worden war.

Lockheed Martin ist der grösste Waffenproduzent der Welt. Während der vergangen drei Jahre konnte das Unternehmen seine Umsätze unter anderem durch Waffenverkäufe an Saudi Arabien ständig steigern. Ein Geschenk der Trump-Administration, das allerdings bereits in der Regierungszeit von Barack Obama begonnen hat. Von dessen rekordhohen Militärausgaben profitierte vor allem General Dynamics, eine andere grosse Waffenschmiede. Dabei geht es nicht nur um Panzer, Drohnen und Gewehre. Neben Waffen enthalten die Verträge auch……

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