Wie verrückt ist die deutsche Politik geworden?

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (l.) und Angela Merkel beim Nato-Gipfel in Warschau (Archivbild)© Sputnik / Alexej Witwizkij

Drei Ereignisse der vergangenen zwei Wochen haben ein Licht auf die innere politische Situation Deutschlands geworfen. Kommentieren muss man diese Ereignisse nicht, sie sprechen für sich. In all dem Sinn und Zweck zu erkennen, fällt schwer. Eher möchte man von Symptomen des Niedergangs sprechen. Eine Groteske für Deutschland und die Deutschen.

Am 10. September berichtete die „Bild“-Zeitung ausführlich, es gebe Überlegungen im deutschen Verteidigungsministerium, wie sich Deutschland im Falle eines Einsatzes chemischer Kampfstoffe in Idlib an der Seite der USA, Großbritanniens und Frankreichs an Militäraktionen gegen die syrische Regierung beteiligen kann. Die US-Regierung habe um eine deutsche Kampfbeteiligung angefragt. Wie 1999 im völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Nato gegen die Bundesrepublik Jugoslawien könnten sich deutsche Tornados erneut an Bombardierungen beteiligen. Im Deutschen Bundestag, der laut Gesetz einem deutschen Militäreinsatz vorher zustimmen muss, könne man dann erst nachträglich eine Zustimmung einholen.

Konkrete Berichte der russischen Regierung, dass ein solcher Chemiewaffeneinsatz von den Kämpfern in Idlib inszeniert werden soll, um einen Kriegseinsatz der USA…..

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