Josef Ackermann: Die Fassade des Strahlemanns blättert

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In der NZZ präsentiert er sich als makelloser Spitzenbanker. Frontal 21 zeichnet ein anderes Bild des Ex-Chefs der Deutschen Bank.

Am 5. September 2018, zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der US Investmentbank Lehmann Brothers und damit dem Höhepunkt der schwersten Finanzkrise seit fast einem Jahrhundert, publizierte die NZZ einen ganzseitigen «Gastkommentar» von Josef Ackermann unter dem Titel «Die fatale Spirale nach unten». Vordergründige Essenz des Textes: US-amerikanische Investmentbanken, die die Krise hauptsächlich verschuldet hätten, «dominieren das globale Kapitalmarktgeschäft heute stärker als je zuvor, derweilen die europäischen Herausforderer dort fast hoffnungslos zurückgefallen sind». Für in der Aussenwirtschaft prosperierende Länder wie Deutschland und die Schweiz, schreibt Ackermann, sei das «besonders gefährlich». Der Schweizer Banker, der von 2006 bis 2012 an der Spitze der Deutschen Bank stand, plädiert für Zusammenschlüsse und noch stärker global operierende europäische Institute. «Banken von…..

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