Irak Basra, Epizentrum des Aufruhrs

In Basra, Irak, reissen Demonstranten die Betonmauern ein, die das Gouverneursgebäude umschliessen. Sie verlangen bessere öffentliche Dienstleistungen und Jobs. (Bild vom 5. September 2018, Keystone/AP, Nabil al-Jurani)
In Basra, Irak, reissen Demonstranten die Betonmauern ein, die das Gouverneursgebäude umschliessen. Sie verlangen bessere öffentliche Dienstleistungen und Jobs. (Bild vom 5. September 2018, Keystone/AP, Nabil al-Jurani)
Bagdad gerät durch die Demonstrationen im Süden unter Druck. Doch ob die politischen Konsequenzen den Protestierenden nützen werden, ist höchst ungewiss.

Die Demonstrationen und Tumulte in Südirak, die seit dem Juli unvermindert andauern, haben in der vergangenen Woche einen Höhepunkt erreicht. Die Stadt Basra wirkt als Epizentrum, von dem die Bewegung ausstrahlt. In der vergangenen Woche haben zwölf Demonstranten ihr Leben verloren. 50 wurden verwundet, wie das irakische Innenministerium bekannt gab. Seit Beginn der Bewegung im Süden wurden 24 Todesopfer gezählt.

Kein Trinkwasser

Die jüngste Welle des Zorns wurde dadurch ausgelöst, dass in Basra 30’000 Personen hospitalisiert werden mussten, weil sie verunreinigtes Wasser getrunken hatten. Reines Wasser ist nur in Flaschen zu haben, für die man teuer bezahlen…..

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