In Idlib droht die grösste humanitäre Katastrophe des 21. Jh.

Das Blutbad ist absehbar: Idlib im Nordwesten Syriens mit 165'000 EinwohnernDas Blutbad ist absehbar: Idlib im Nordwesten Syriens mit 165’000 Einwohnern  © gk

Die Weltgemeinschaft reagiert auf die erwartete Schlacht bei Idlib mit zunehmender Nervosität – mit gutem Grund.

Idlib ist die letzte Hochburg der sunnitischen Rebellen in Syrien. Die angekündigte Schlacht um diese relativ kleine Provinz im Nordwesten des Landes wird deshalb als die letzte, grosse Schlacht im Syrienkrieg gewertet. Im Konflikt um Idlib bilden sich allmählich drei grosse Interessen-Gruppierungen heraus, die je eine andere «Lösung» anpeilen.

Da ist zunächst das Lager um Damaskus. Die syrische Armee fühlt sich nach den grossen Niederlagen der Rebellen in den übrigen Provinzen am längeren Hebel und drängt auf eine «radikale» Offensive auf Idlib. Davon erhofft es sich, die «Terroristen» ein für allemal zerschlagen und die Macht Baschar al Assads konsolidieren zu können.

Eine Grossoffensive bei Idlib befürworten auch Moskau und Teheran. Russland…..

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