#Chemnitz – Der Regierung kommt es dabei sehr gelegen

Wer sich durch Ereignisse wie den aktuellen Messermord in #Chemnitz gegen Ausländer aufstacheln lässt, der sollte einen Moment innehalten und sich fragen, ob er vielleicht aus Zorn oder Angst das Wesentliche aus den Augen verloren haben könnte und vielleicht sogar den Verantwortlichen in die Hände spielt. Dabei hilft es wie immer, sich zunächst in die Vogelperspektive zu begeben und zu analysieren:

Natürlich sind nicht alle Ausländer gewaltbereiter als Einheimische. Aber es gibt Länder, in denen es nicht ungewöhnlich ist, dass Konflikte mit dem Messer entschieden werden. Wenn eine Regierung veranlasst, dass große Mengen junger Männer aus solchen Ländern nach Deutschland kommen, wo man in der Regel auf Messerangriffe nicht vorbereitet ist, dann kalkuliert sie entsprechende Folgen ein und handelt mindestens grob fahrlässig, wenn nicht sogar vorsätzlich.

Der Regierung kommt es dabei sehr gelegen, dass sich der Zorn der Bürger nun zum Teil wieder auf die neu angesiedelten Männer richtet – oder besser noch auf „die Ausländer“ generell. Damit kann sie wieder hervorragend von ihrer eigenen Verantwortung ablenken. Anstatt um die Ursachen, geht es nun wieder nur um den „Kampf gegen Rechts“. Sie wird jede gegen Ausländer gerichtete Aktion zu einer Verschärfung ihrer Politik ausnutzen, die sich gegen die Deutschen richtet. Jeder, der sich auf die von der Politik gewünschte Weise gegen das Unrecht wehrt, tut genau das, was dem herrschenden System in die Hände spielt. Der Ausbau der totalitären Unterdrückungsmaßnahmen wird die Folge sein.

Daraus ergibt sich nun eine logische Schlussfolgerung: Der Protest gehört vor allem vor‘s Kanzleramt – und zwar massenhaft! Via Rico Albrecht

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