Die wichtigsten Strippenzieher der globalen Kampagne gegen das Bargeld

uncuttippMein Buch „Schönes neues Geld“ ist nun (16.8.) in den Buchhandlungen. Mit diesem Buch möchte ich die Öffentlichkeit überzeugen, dass Bargeld nicht einfach so verschwindet, sondern als Teil einer durchdachten globalen Strategie verdrängt wird, aus kommerziellen Interessen heraus und als Teil einer totalitären Überwachungsagenda. Das klingt wild. Ich will daher hier anhand einer Übersicht über die handelnden Institutionen eine Andeutung davon geben, wie ich das in dem Buch belege.

Bevor wir uns den Kurzportraits der handelnden Instiutionen zuwenden, will ich kurz aus einem früheren Blogpost die Haupthandlung rekapitulieren:

Vor acht Jahren haben die Regierungen der 20 wirtschaftsstärksten Länder (G20) eine Globale Partnerschaft für finanzielle Inklusion (GPFI) gegründet. Finanzielle Inklusion ist, wie ich zeige, ein Tarnwort für Bargeldbeseitigung. Seit 2012 gibt es eine Better Than Cash Alliance, zu Deutsch: Besser-als-Bargeld-Allianz. Sie ist zentraler Umsetzungspartner der G20 Partnerschaft gegen das Bargeld. Kernmitglieder sind unter anderem die US-Kreditkartenanbieter Mastercard und Visa. Die Kampagnenmitglieder sprechen nicht von Bargeldbekämpfung, auch wenn sie das meinen, sondern von Förderung der finanziellen Inklusion oder Kampf gegen den finanziellen Ausschluss. „Finanziell Ausgeschlossene“, das sind die Bargeldnutzer. Das wird schnell deutlich, wenn man sich auf den Webseiten der Besser-als-Bargeld-Allianz und der Global Partnership for Financial Inclusion der G20 umtut.

Die handelnden Institutionen sind, in hierarchischer Ordnung von unten nach oben:

Ebene 5 Regierungen und Notenbanken

Bundesregierung und Bundesbank: Sie verteidigen öffentlich das…

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